Skip to main content Skip to page footer

Slick Slider mit Inhaltselementen

Vorschau

11. Juli - 25. Oktober 2026
Giacometti, Picasso, Masson, Dubuffet – Grenzgänger der Pariser Moderne. Sammlung Klewan

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster präsentiert über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken der Pariser Moderne aus der hochkarätigen Privatsammlung des Münchner Sammlers Helmut Klewan. Im persönlichen Kontakt mit zahlreichen Zeitgenossen der Pariser Kunstszene wie beispielsweise der Familie Giacometti, dem Giacometti-Biografen James Lord, Daniel-Henry Kahnweiler und vielen anderen Persönlichkeiten ist eine in ihrer Struktur und ihren Schwerpunkten einzigartige Sammlung entstanden, die die surrealistischen Avantgarden der Zwischenkriegsjahre mit der Pariser Nachkriegsmoderne vereint. 

In der Ausstellung treffen große Werkkonvolute von Alberto Giacometti, Pablo Picasso, André Masson und Jean Dubuffet auf ausgesuchte Werke bedeutender surrealistischer Künstlerinnen und Künstler wie Meret Oppenheim, Max Ernst, Salvador Dalí und René Magritte. Dabei beleuchtet die Schau das künstlerische Schaffen von Grenzgängern der Kunst der französischen Moderne, die die ästhetischen Konventionen ihrer Zeit sprengten.

7. November 2026 - 21. Februar 2027
Picasso und die Keramik

Im südfranzösischen Ort Vallauris entdeckt Picasso ab 1946 die Töpferkunst für sich und seine Kunst. Zunächst bemalt er standardisierte Gefäßformen, dann bricht sich mehr und mehr sein überbordender Gestaltungswille Bahn. Er schafft völlig neuartige Formen, die er mit künstlerischem Dekor versieht. Das Malen auf unebener Fläche wird für ihn nach eigener Aussage zu einer gestalterischen Herausforderung. Der Bildhauer und der Maler Picasso treffen sich in dieser für ihn neuen künstlerischen Technik.

Es entstehen im Laufe der Jahre insgesamt fast 4000 Keramiken. Neben den Unikaten geht er auf Anregung der Eheleute Ramié, die in Vallauris die Töpferei Madoura betreiben, dazu über, auch sogenannte Editionskeramiken zu schaffen. Hierbei handelt es sich um faksimilierte Gefäßformen, die nach einem von Picasso entworfenen Prototyp in limitierter Auflage gefertigt werden. Ähnlich wie in der Druckgrafik wird hierdurch seine Kunst popularisiert, da sie für ein breiteres Publikum erschwinglich wird.

Im Brennspiegel der Keramik treffen sich die großen Lebensthemen Picassos. Seine Frauen und Musen, der Stierkampf in all seinen Facetten und die schöpferischen Variationen nach Alten Meistern. Eine besondere Herausforderung für den Spanier stellt der Umstand dar, dass die Töpferkunst bis in die Antike zurückreicht. So versieht er Gefäße oder Scherben mit antikisierendem Dekor und setzt sich so in spielerischer und ironischer Art und Weise mit der Jahrtausende alten Töpferkunst auseinander.

Das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster veranstaltet zu dem Thema „Picasso und die Keramik“ eine große Sonderausstellung vom 7. November 2026 bis zum 21. Februar 2027. Kinder und Enkelkinder Pablo Picassos unterstützen die Präsentation ebenso wie das Pariser Musée Picasso mit großzügigen Leihgaben. 

 

 

7. November 2026 - 21. Februar 2027
Aphrodite, Perseus und Herakles – Picassos mythologische Welt

Picassos Bildwelten sind voller Figuren der Mythologie der griechisch-römischen Antike. Nicht nur in seinen Illustrationen antiker Texte wie beispielsweise Ovids „Metamorphosen“, sondern auch in großen Grafikfolgen wie der Suite Vollard treten Götter und Helden auf, die der spanische Künstler in Auseinandersetzung mit antiken Skulpturen schuf. In dieser Studioausstellung treffen Druckgrafiken aus dem Eigenbestand des Picassomuseums auf ausgesuchte Werke aus dem Archäologischen Museum der Universität Münster. Die Ausstellung lädt ein zu einem spannenden Dialog zwischen Antike und Moderne.