Ausstellungen 2018

Marc Chagall, Der Hahn über Paris, 1958, Farblithografie © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

13. Oktober 2018 - 20. Januar 2019
Marc Chagall - Der wache Träumer
Marc Chagall ist als der wohl größte Träumer in die Kunstgeschichte eingegangen. In seinen farbenprächtigen Bildern scheinen die Gesetze der Logik und Schwerkraft aufgehoben. Menschen, Tiere und fantastische Wesen schweben gemeinsam durch den Raum. Chagall selbst hat sich aber stets gegen das ihm verliehene Etikett eines weltfremden Träumers gewehrt. „Nennt mich einen Phantasten. Im Gegenteil, ich bin Realist. Ich liebe die Erde“, stellte er korrigierend fest. Die Ausstellung mit zahlreichen, selten gezeigten Leihgaben aus Privatbesitz taucht in Chagalls fantastische Bildwelten ein und geht den realen Inspirationsquellen seiner privaten Mythologie nach: seine Kindheit im weißrussischen Witebsk, sein jüdischer Glaube und seine Wahlheimat Paris

 

13. Oktober 2018 - 20. Januar 2019
Surreale Bücher - Von Picasso bis Miró
Das Reich des Unbewussten und die eigene Logik des Traums, halluzinatorische Rauscherlebnisse und hypnotische Zustände – in kaum einem vergleichbaren Medium entfaltet sich die Imaginationskraft surrealistischen Denkens wie in der Kreation von Künstlerbüchern. Ob Man Rays erotische Aktfotografien, Max Ernsts albtraumhafte Collagen oder Joan Mirós farbgewaltige Bildchiffren – in den in enger Kollaboration mit surrealistischen Dichtern wie Paul Éluard und Tristan Tzara erschaffenen Büchern wird der Reichtum surrealistischer Bildwelten erfahrbar. Die Ausstellung vereint die Höhepunkte der surrealistischen Buchkunst der im Picasso-Museum beheimateten Sammlung Classen und beleuchtet darüber hinaus Picassos Aneignung surrealer Gestaltungsweisen.

 





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