Konzert mit Cello und Querflöte
Dialoge für Flöte und Cello: von traditionellen zu neuen Klangfarben
Shaya Eldar (Querflöte), Izabela Qevani (Cello) und Prof. Elisabeth Fürniss (Einführung und Moderation)
Donnerstag, 23. April 2026, 19.30–21:00 Uhr
Programm:
Josquin des Prez (c. 1450-1521)- Agnus Dei aus dem Gareanus’ Dodecachordon
Franz Danzi (1763-1826) - Aus „3 petits Duos p. Flute et Violoncello“ op. 64 das Duo 1 in g-moll, Andantino
Nikolai Kapustin (1937-2020) - „A little duo“ (2014) für Flöte und Violoncello op. 156
Robert Nessler (1919-1996) - „Les poissons magiques“ über Bilder von Paul Klee für Flöte und Violoncello (1968)
Astor Piazzolla
Heitor Villa-Lobos (1887-1959) - Jet Whistle für Flöte und Violoncello
Das kostenlose Konzert findet im Foyer des Picasso-Museums statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie darum, sich vorab ein Gratisticket über unseren Ticketshop zu sichern.
Shaya Eldar ist israelisch-deutsche Flötistin. Sie studierte in Israel unter anderem bei Prof. Yossi Arnheim und schloss die Thelma-Yellin School of Arts ab. Derzeit studiert sie an der Musikhochschule in Münster bei Prof. Eyal Ein-Habar.
Eldar erhält seit drei Jahren das Stipendium der America-Israel Cultural Foundation und gewann zahlreiche Preise, darunter den 1. Platz der Euroregione International Competition und den 3. Platz der International Moyse Competition. Vergangenen November trat sie zudem als Solistin mit dem Israel Symphony Orchestra in der Clairmont Hall in Tel Aviv auf.
Izabela Qevani ist eine 21-Jährige albanische Cellistin. Sie studierte von 2018 bis 2021 bei Prof. Pjetër Guralumi an der Universität der Künste in Tirana. Seit 2024 studiert sie an der Musikhochschule Münster Violoncello bei Prof. Elisabeth Fürniss.
Qevani erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Kammermusikpreis NRW 2024, Jugend musiziert, Soroptimist Münster 2023 und Streicher plus der Musikhochschule Münster 2025. Zuletzt gewann sie im Duo, gemeinsam mit ihrer Schwester Dajana, den WDR-Wettbewerb Campus Konzert, in dessen Rahmen kommenden Mai ein Konzertprogramm ausgestrahlt wird.
Prof. Elisabeth Fürniss ist eine deutsche Cellistin und Psychologin amerikanisch-jüdischer Abstammung. Sie studierte in Los Angeles bei Prof. Gabor Rejto und in London bei William Pleeth. Bis 2014 war Fürniss als Orchestermusikerin tätig, lehrte ab 2020 als Honorarprofessorin an der Musikhochschule Münster und vertritt seit 2025 den Lehrstuhl für Violoncello. Sie gründete mehrere bis heute erfolgreiche Ensembles wie Compania oder das Trio Tonkunst.
Darüber hinaus erwarb Fürniss an der University of London den Master of Science in Organisationspsychologie und nutzt ihre Forschung zu motivationalen Effekten ästhetischer Entscheidungen, um die Arbeit von Musiker*innen mithilfe psychologischer Kenntnisse zu intensivieren.
