Picassos „Guernica“: Befreiung vom Militarismus!

Prof. Dr. Jörg Martin Merz hält einen Vortrag im Picassomuseum

Prof. Dr. Jörg-Martin Merz

Am Freitag, 28. März um 19 Uhr, lädt das Picasso-Museum  zu einem Vortrag in den Medienraum ein. Picassos monumentales Gemälde mit dem Titel „Guernica“, das für den Pavillon der spanischen Republik auf der Exposition Internationale „Arts et Techniques dans la Vie Moderne“ in Paris 1937 entstand, gilt als Anti-Kriegsbild par excellence.

Angeregt von der Bombardierung der Stadt Guernica im spanischen Bürgerkrieg klage es symbolisch die Schrecken aller Kriege an.

Diese herkömmliche Interpretation wird in Frage gestellt und das Bild mittels einer genauen Analyse der Entwürfe und der schriftlichen Überlieferung als ikonoklastischer Akt der Befreiung von dem durch General Franco verkörperten Militarismus gedeutet.

Prof. Dr. Jörg Martin Merz hat Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Didaktik der Kunst in München, Tübingen und Rom studiert und war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er habilitierte sich an der Universität Augsburg.

Jörg Martin Merz ist Professor am Institut für Kunstgeschichte in Münster. Schwerpunkte seiner Lehre und Forschung liegen in der Kunst und Architektur von 1500 - 2000.

 

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