Von Arp bis Picasso
Die Sammlung der Fondation des Treilles

30. April - 21. August 2016
Die Ausstellung zeigt die Kollektion der in Deutschland weitestgehend unbekannten französischen Kunstliebhaberin Anne Gruner Schlumberger (1905-1993). Sie vereinigte in ihrer einzigartigen Sammlung Meisterwerke des Who´s Who der Klassischen Moderne, darunter Skulpturen, Gemälde, Grafiken und Malerbücher von so prominenten Künstlern wie Hans Arp, Viktor Brauner, Hans Bellmer, Jean Dubuffet, Max Ernst, Henri Laurens, Fernand Léger und Pablo Picasso. Dabei bilden insbesondere die Werke surrealistischer Künstler wie Max Ernst oder Victor Brauner, mit denen Anne Gruner Schlumberger auch privat befreundet war, einen Sammlungsschwerpunkt.

Die öffentlichkeitsscheue Tochter des elsässischen Ingenieurs François Conrad Schlumberger (1878-1936), der gemeinsam mit seinem Bruder Marcel (1884-1953) das heute weltweit größte Unternehmen für Erdölexplorationen begründete, schuf sich in ihrem 50 Hektar großen, im südfranzösischen Département Var gelegenen Anwesen einen Ort der Kontemplation und des Ausdrucks der Liebe zur Kunst und zur eigenen Sammlung. Die von Anne Gruner Schlumberger gegründete Fondation des Treilles unterstützt heute Künstler und Wissenschaftler, die zeitweilig dort leben, arbeiten und forschen und das Privileg besitzen, auf den Spuren ihrer Mäzenin durch die weitläufigen Parkanlagen zu flanieren und die ausgestellten Skulpturen zu besichtigten.

Die Meisterwerke aus Anne Gruner Schlumbergers Sammlung werden im Rahmen dieser Ausstellung erstmalig geschlossen in Deutschland präsentiert. Der Besucher erhält Einblick in eine einzigartige Privatsammlung, die Highlights der Klassischen Moderne und insbesondere der Kunst des Surrealismus vereint und von der Sammlerin auf Augenhöhe und im Dialog mit den Künstlern erschaffen worden ist.

Bilder von links nach rechts:
Victor Brauner, L’intelligence, 1956, Öl auf Karton / Max Ernst, Paysage au germe de blé, 1935, Öl auf Karton / Hans Arp, Nach den Gesetzen des Zufalls angeordnete Objekte, 1936 (© VG Bild-Kunst, Bonn 2016)

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