Biografie Pablo Picasso

1881

Am 25. Oktober wird Pablo Ruiz Picasso in Malaga, Spanien, geboren. Sein Vater José Ruiz ist Maler und Professor an der Kunstschule in Malaga

1892

Beginn der künstlerischen Ausbildung Pablo Picassos

1895

Picassos Vater übernimmt eine Professur in Barcelona. Pablo Picasso besteht die Aufnahmeprüfung an der Escuela Provincial de Bellas Artes in Barcelona

1897

Picasso nimmt das Studium an der Academia de San Fernando auf

1899

Es entsteht die erste graphische Arbeit Picassos. Der Spanier hat der druckbedingten Seitenumkehrung nicht Rechnung getragen und nennt die Radierung deshalb Der Linkshänder (El Zurdo)

1904

Pablo Picasso lässt sich auf seiner vierten Parisreise dauerhaft dort nieder und bezieht ein Atelier im ‚Bateau-Lavoir‘

1905

Picasso schafft eine Folge graphischer Arbeiten, die sich hauptsächlich mit der Darstellung von Zirkusakteuren und Randexistenzen beschäftigen. Der Kunsthändler Ambroise Vollard gibt diese Werke 1913 als ‚Suite‘ heraus

1907

Bekanntschaft mit George Braque, mit dem er den Kubismus entwickelt. Arbeit am Gemälde Les Demoiselles d'Avignon

1917

Entwurf des Bühnenbildes und der Dekorationen für das Ballett Parade

1918

Picasso heiratet Olga Koklova, Tänzerin eines russischen Ballettensembles

1921

Geburt des Sohnes Paolo

1925

Teilnahme an der ersten Surrealisten-Ausstellung in Paris

1927

Picasso lernt die junge Marie-Thérèse Walter kennen

1930

Radierungen zu den Metamorphosen des Ovid

1935

Trennung von Olga, Geburt der Tochter Maya aus der Verbindung mit Marie-Thérèse Walter. Als graphisches Hauptwerk der 30er Jahre entsteht die Radierung Minotauromachie, in der Picasso als ‚private Allegorie‘ seine von Spannungen geprägte persönliche Situation verarbeitet

1936

Bekanntschaft mit Dora Maar

1937

Die Suite Vollard, eine Folge von hundert Radierungen, die thematisch das Künstlertum und die antike Bildwelt umkreisen, wird vom gleichnamigen Kunsthändler verlegt. Picasso schafft das monumentale Wandgemälde Guernica für den spanischen Pavillon der Weltausstellung

1943

Picasso lernt im Mai Françoise Gilot kennen, die zum bevorzugten Modell in seinen Lithographien wird

1945

Picasso sucht im November das Atelier des Druckers Fernand Mourlot auf und beginnt sich intensiv mit der künstlerischen Technik der Lithographie auseinander zu setzen

1946

Mehrmonatiger Aufenthalt am Cap d'Antibes, wo man Picasso Räumlichkeiten im Château Grimaldi als Atelier zur Verfügung stellt

1947

In der Töpferei Madura schafft Picasso in Vallauris erste Keramiken. Geburt des Sohnes Claude

1948

Picasso lässt sich an der Côte d'Azur nieder und bezieht die Villa La Galloise in Vallauris

1949

Die Lithographie Die Taube entsteht und findet als Plakatmotiv für den internationalen Friedenskongress in Paris Verwendung. Geburt der Tochter Paloma

1953

Trennung von Françoise Gilot

1955

Mit den Frauen von Algier nach E. Delacroix eröffnet Picasso eine Reihe von Variationen nach Werken berühmter Künstlerkollegen

1956

In der Druckerei Arnéra in Vallauris entstehen erste Linolschnitte Picassos

1957

Beginn des Illustrationszyklus zur Tauromachia, einem Lehrbuch des Stierkampfs aus dem späten 18. Jahrhundert

1958

Kauf des Schlosses in Vauvenargues unweit von Aix-en-Provence

1961

Picasso heiratet Jacqueline Roque, die seit der Trennung von Françoise Gilot seine Lebensgefährtin ist. Übersiedlung nach Mougins in das Haus Notre-Dame-de-Vie

1968

In weniger als sieben Monaten schafft Picasso die Folge der 347 graphischen Blätter

1970

Beginn der Arbeiten an der Folge der 156 graphischen Blätter. Diese wird erst nach Picassos Tod veröffentlicht

1973

Pablo Picasso stirbt am 8. April in seiner Villa in Mougins. Er wird am 10. April im Garten seines Schlosses in Vauvenargues beigesetzt. Nach dem Tod von Jacqueline am 15. Oktober 1986 wird über dem gemeinsamen Grab von Jacqueline und Pablo Picasso die Skulptur Frau mit Vase (1933) aufgestellt

 

 

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