Mare nostrum. Das Mittelmeer lesen

 

Literarische Reise in die Welt des Mittelmeeres
Ein Gesprächsabend im Picasso-Museum

In der Literatur wird der Mittelmeerraum als Schmelztiegel der Kulturen erfahrbar: Von Odysseus‘ Irrfahrten und Goethes berühmter Italienreise, von Thomas Manns „Tod in Venedig“ bis hin zu Albert Camus‘ Auseinandersetzung mit seiner Heimat Algerien. Die vielstimmigen Texte über das Mittelmeer erzählen von Melancholie und Hoffnung, vom Glück und Unglück des Reisens, von Fern- und Heimweh, von den Gefahren, Strapazen, aber auch vom Tod zahlloser flüchtenden Menschen in der Gegenwart. Das Mittelmeer erscheint so als ein Raum kritischer europäischer Selbstbefragung.   

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m Rahmen der aktuellen Ausstellung „Picasso und das Mittelmeer“ lädt das Picasso-Museum gemeinsam mit der WWU Münster zu einem Gesprächsabend rund um das Thema „Mare nostrum. Das Mittelmeer lesen“ ein. Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom Germanistischen Institut der WWU Münster spricht mit Alexander Gaude (wissenschaftlicher Mitarbeiter des Picasso-Museums) über Texte von u.a. Ovid, Johann Wolfgang von Goethe, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann oder Albert Camus. Gemeinsam erläutern sie die vielfältigen weltliterarischen Deutungen des ewigen „Sehnsuchtsortes Mittelmeer“. 

Mittwoch, 26. Juli, 18:00 bis 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Seminarraum des Picasso-Museums.
Der Eintritt ist frei

Fotos: Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom Germanistischen Institut der WWU Münster; Alexander Gaude (wissenschaftlicher Mitarbeiter des Picasso-Museums), © Wagner-Egelhaaf / Picasso-Museum

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